Video & Interaktion

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Erarbeitet von Sandra Becker

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Video

VIDEO IST DAS MEDIUM, jetzt und überall. Video kann Informationen wesentlich schneller darstellen als reine Textdateien oder einzelne Bilder, weil es viele Kommunikationsebenen gibt: Bild, Audio, Text, Zeit, Narration, Raum etc. Jede dieser Ebenen bietet verschiedene Assoziationsmöglichkeiten. Informationen werden vielschichtig vermittelt.

abstraktes, frei interpretierbares und vielschichtiges Kommunikationsgeflecht

Grob wird in zwei Bereiche unterschieden: Videoinstallation und Videofilm.

Die Videoinstallation bezieht sich auf den Einsatz von Video im Raum während der Videofilm einen zeitlich bestimmten Ablauf darstellt. Natürlich gibt es viele Formen zwischen diesen beiden Unterteilungen, doch zeigt es die verschiedene Positionierung des Zuschauers: fest auf einem Kinostuhl oder vor einem Monitor sitzend oder beweglich den Raum durchschreitend.

[Bearbeiten] Beispiele für Videoinstallation

  • Der erste reine Videokunstkanal, welcher 2001 von dem französischen TV-Journalisten Laurent Krivine und dem Videokünstler Marcus Kreiss gegründet wurde.

[Bearbeiten] Beispiele für Videofilm

Das Medium Video hat sich seit seinem Beginn sehr verändert und wird inzwischen vielschichtig eingesetzt. Historisch betrachtet war es das Medium "Dazwischen", weil es verschiedene Fachbereiche und Gattungen zusammen brachte. Zunächst entstand es als Gegengewicht zu den klassischen Fernsehanstalten und Kinoproduktionen. PerformancekünstlerInnen benutzten es als Aufzeichnungsmedium.

Interaktion fand in Closed Circuit Zusammenhängen statt.

[Bearbeiten] Interaktion

"Interaktion bezeichnet das wechselseitige Aufeinandereinwirken von Akteuren oder Systemen und ist eng verknüpft mit den übergeordneten Begriffen Kommunikation, Handeln und Arbeit. Manchmal werden diese Begriffe sogar synonym verwendet." Erklärung aus Wikipedia

Interaktion im Video kann verschieden aussehen. Einige partizipative Beispiele:

  • Ein partizipatorisches Filmprojekt, bei dem kurze Filmsequenzen erstellt werden und zum Teil eines Gesamtprojekts werden. Die Interaktion liegt in der jeweiligen Transformation der vorgegebenen Filmsequenz.
  • Der Kunstkontakter. Er ist bei allen wichtigen Kunstereignissen vor Ort und schneidet mit. Die Intervention findet im realen Raum statt.
  • Ein interaktives Filmprojekt, quasi ein thematisches Archiv zum Planeten Mars und seine Bezugsplaneten.
  • Kreide wird als interaktives Element eingesetzt und bildet den Hauptkommunikationsstrang.
  • Die einzelnen Dias, welche projeziert wurden, sind wie Ebenen. Diese werden zum Gestaltungselement und Botschaftenträger.
  • Das Eingreifen ist über zusätzliche Ebenen möglich, z.B. Sprechblasen. http://www.jingproject.com/assets/img/ui-features-email.jpg
  • Das Eingreifen besteht in der surrealen Vision, dass die Stühle sich entgegen der Erdanziehungskraft bewegen. Videostill http://www.udk-art.de/images/art/e8c44ecc824f2f2a2adc004042aab045.jpg

[Bearbeiten] Video zur Informationsvermittlung

Beispiel von Webcuts, Festival für Webfilme:

Hier könnten auch sachliche Informationen implementiert werden.

Klimawandel:

Information wird emotional überbracht. Lernen macht Spass...

Film von Katrin Rothe von karotoons:

Eine Erklärung am Bildschirm kann aufgezeichnet werden.

[Bearbeiten] Storyboarding

Ein Video besteht aus Einzelbildern, welche einzeln gestaltet werden.

Gilles Deleuze hat mit seinen zwei Werken „Das Bewegungsbild“ und „Das Zeitbild“ die Wahrnehmungsgeschichte von Bildern wesentlich geprägt. In der Filmgeschichte sind diese beiden Werke von entscheidender Bedeutung, weil sie eine Wende in der Filmproduktion einleiten. Wo vorher das Ziel war, ein illusionistisches Gebilde zu schaffen, welches die Welt nachbildet und auf gängigen Wahrnehmungsmustern basiert, hat Deleuze die Bildwahrnehmung strukturell untersucht.

Die einzelnen Bilder sind in ihren jeweiligen Konstruktionen immer Teil eines Systems, in welchem sie sich zueinander verhalten. Die Aufgabe des Einzelbildes (Bildfeld, cadre) ist es, die Balance zwischen Informationsöffnung und Informationseinschränkung, zwischen Sättigung und Verknappung zu finden.

[Bearbeiten] Video zum Lernen

Lernszenarien können in Einzelbildkonzepten gedacht und entwickelt werden, ähnlich wie ein Drehbuch für den Dreh in Kameraeinstellungen aufgelöst wird.

Vision des Lernens, mit Mitschreibseln versetzt:

[Bearbeiten] Fazit

Unsere Zeitfenster sind klein, individuell verschieden und intensiv.

Video kann sie optimal bespielen.

Und es macht auch noch Spass.

Die hier gesammelten Informationen im Slideshare-Überblick.

[Bearbeiten] Weitere Informationen rund um Video

Persönliche Werkzeuge